1981 Einladung nach Pakistan
zur "Deutschen Nanga-Parbat-Expedition" an der Rupalflanke unter der
Leitung des Münchner Arztes Prof.Dr.Dr. K.M.Herrligkoffer.
1983 Expeditionsleiter und Organisator der
1. Nordrheinwestfälischen Nanga-Parbat Expedition.
1984 Erste Trekkingführungen in Nordpakistan.
1985 Zahlreiche Trekkingführungen
im Karakorum und Himalaja. Erstmals gelingt mit einer kleinen Gruppe
die Umrundung des 8125 m hohen Nanga-Parbat Massivs über den
5377 m hohen Mazeano-Paß.
1986 Nur wenige Tage nachdem die Grenze zur
Volksrepublik China über den 4690 m hohen Khunjerab-Paß geöffnet
wurde, erfolgt eine Erkundungsfahrt nach Kashgar und in die Taklamakan.
1987 Führungen in Pakistan, danach erneut Reise über
den Pamir hinunter in die Taklamakan nach Kashgar. Erkundungsfahrt
im Herbst durch Südpakistan.
1988 Im Herbst große
Tibetdurchquerung: Von Kashgar hinauf auf die tibetische Tschang-Tang
Hochebene und zum heiligen Berg Kailas, dann weiter über den Transhimalaya
nach Shigatse und Lhasa und hinunter nach Kathmandu/Nepal.
1989 Große Algeriendurchquerung.
1990 Neue Touren im Hunzaland, in Chitral
und an der Grenze zum Wakhan.
1991 In Gilgit etabliert
sich die Trekkingagentur "Himalaya-Nature-Tours", fortan ein wichtiger
Anlaufpunkt für Touristen die Information, Ausrüstung oder Mountainbikes
ausleihen möchten. In der "freien" Zeit, die Michael zwischen Bergführungen
verbleibt, können dort Einzelreisende von ihm aus erster Hand Informationen
zu Trekkingtouren und Expeditionen erfahren. Die erste organisierte
Mountainbike-Tour über den Karakorum-Highway gelingt im Juli.
1992 Erste Erkundigungen
mit dem Gleitschirm im Rupaltal. Dabei gelingt ein jahrelang gehegter
Traum, ein Pionierflug entlang der Nanga-Parbat Südwand, die als
die Höchste Fels- und Eiswand der Erde gilt.
1993 Im August gelingt
zusammen mit Uiguren aus Xinjiang, eine Mountainbikegruppe über
den Karakorum- Highway von Gilgit nach Kashgar/China zu dirigieren.
1995 Erste organisierte
Gleitschirmtrekkingtour zum Nanga-Parbat und i
ns Hunza-Tal.
1996 Im Juni erscheint der 483 Seiten umfassende
Trekkingführer "PAKISTAN Land - Geschichte - Kultur". Ende Juli
geht es nach Baltistan zum Baltoro- Gletscher und hinauf zum K-2 Basislager.
Anschließend Führung einer 12-köpfige Gruppe mit 45 Trägern
über den 5600 m hohen Gondokhoro- Paß ins Hushe-Tal. Die
Trekkingtour wird fernsehtauglich produziert.
1997 Im Juli und August
Führungen zum K-2 und über den 5600 m hohen Gondokhoro-La.
Im Herbst findet wieder eine Gleitschirmtrekkingreise mit 12 Teilnehmern
zum Nanga-Parbat und nach Hunza statt.
1998 Erfolgreiche Prüfung zum staatlich
anerkannten Gleitschirmfluglehrer.
2000 Im Juni Filmaufnahmen
aus dem Hubschrauber an der Nanga-Parbat Südseite für das
Deutsche Fernsehen. Im Juli Trekking vom Shimshal-Tal zum Khunjerab-Paß.
Im Oktober/November Gleitschirmtrekking an der Märchenwiese und in Hunza-Gojal.
2001 Im Juni geht es als Expeditionsleiter
der Nanga-Parbat Rupalface-Expedition. Wie schon 1981 und 1983 ist die "Shellroute"
an der Südwand des 8125 m hohen Berges das Ziel. Abbruch der Expedition im Juli wegen
extremen Steinschlag zwischen Lager 1 und Lager 2. Im Oktober/November
fällt das Gleitschirmtrekking am Nanga und in
Hunza leider kurzfristig durch das Krisengebiet Afghanistan aus. 2003
Nach dem die Saison 2002 leider ausfiel ging es ab Juni 2003
wieder aufwärts. 67 Expeditionen zahlten die Gipfelgebühr,
fast so viele wie im Ja
hre 2001. Die politische Situation im Norden Pakistans
ist absolut sicher.
Himalaya-Nature-Tours betreute im Juli und August mehrere K-2 Gondokhoro-La Trecks und eine Chogolisa-Expedition. Eigenartigerweise blieben die Sightseeing-Touristen
jedoch erneut Pakistan
fern. Meine Himalaya-Tibet-Durchquerung von Kathmandu nach Islamabad im August und September war ein voller Erfolg, die Gruppe erreichte am
6. September als erste organisierte Reisegruppe überhaupt die Indusquelle (senge-kebab) nördlich des Kang-Rimpotsche (Kailas) Das 10 tägige
Yak-Trekking durch eine weitgehen
d unberührte Naturlandschaft, über insgesamt vier
Pässe von denen einer die Höhe von 5780 m erreichte, forderte von
der Gruppe zum Teil das letzte an Kraft und Ausdauer, wurde aber letztlich
durch ein großartiges Ziel belohnt.
2004 Wieder
Einmal eine komplette Sommersaison in Pakistan und zwischendurch Führung
eines Trekking zum Concordiaplatz und über den Gondokhoro-La (das
dritte Mal) hinunter nach Hushe, eine schöne Tour trotz zum Teil sehr schlechten Wetter. 2005 Die Saison war gut, drei Touren über
den Gondokhoro-La und mehrere Trecks in Hunza haben unseren Guides Arbeit
und Einkommen gesichert. Im Herbst organisierte ich eine Gleitschirm-Trekkingtour zum Nanga-Parbat und nach Gojal in
Hunza. Über diese Tour ist ein Artikel im "Gleitschirmmagazin" Heft 8/06
erschienen.
2006 Im Juli erhalte ich vom Pakistanischen
Tourismusministerium die Genehmigung zu einer Trekking- Expedition von Shimshal
nach Askole: 26 Tage sind wir unterwegs. Erstmals nach Sir Francis Younghusband, der
1889 über das Braldutal Shimshal/Hunza erreichte, gelingt mir zusammen
mit sechs Shimshali als erstem Europäer in umgekehrter Richtung
die Durchquerung das Braldu- und Muztagh/Shaksgam Tales bis an die K-2 Nord-
und Westflanke. Über den Sarpo-Lago Gletscher und den Moni-
Pass erreichenwir schließlich den Baltorogletscher und damit Askole.
In Zukunft wird diese Tour sicher zu den ganz großen Expeditions-
Trekkingtouren gehören die man im Karakorum unternehmen kann.
2007 Ein ganz normales Jahr im Karakorum. Concordiatrekking, Nanga-Parbat und Hunza. In Pakistan stehen die Wahlen vor der Türe, die Zeichen stehen gut für ein neues frei gewähltes demokratisches Parlament. Meine Tour von Shimshal zum K-2 findet inzwischen international Beachtung, sogar ins Russische wurde der Tourverlauf übersetzt. Es gibt Berichte im "Alpin-Magazin", "Spiegel", "Land der Berge" und im Jahrbuch des DAV wird 2009 ein größerer Beitrag erscheinen. 2008 Im Juli führe ich 11 Teilnehmer für Hauser-Exkursionen um den Nanga-Parbat. Erstmals gehen wir über den Mazeano-, Zargialo-, Godgali- und Khusto-Pass von der Südseite-Rupal zur Märchenwiese an der Nordseite. Eine sehr schöne aber auch anstrengende Trekkingtour. Die Teilnehmer sind so begeistert, das ich mich entschließe diese Tour erneut in 2009 anzubieten. 2010 Im Juli und August fällt in Nordpakistan so viel Niederschlag wie sonst im ganzen Jahr. Flüsse treten über die Ufer und zerstören die ohnehin fragile Infrastruktur. Für mehrere Wochen ist der Karakorum-Highway unpassierbar. Zudem blockiert im Januar ein gewaltiger Erdsturz den Hunzariver bei Attabad. Im Juli zur Schneeschmelze ist der Fluß auf 25 km bis hinauf nach Passu angestaut, fast hundert Meter tief und hat mehrere Ortschaften und den KKH unter Wasser gesetzt. Gojal (Oberhunza) ist fortan nur noch mit Booten zu erreichen. In dieser Situation ist es nicht einfach mit einer Reisegruppe unterwegs zu sein. Wir stecken zuerst in Chilas fest, gehen dann 2 Tage zu Fuß über denn KKH bis zu einem Bus der uns nach Gilgit bringt. Überqueren in Gojal mit einem Boot den Stausee. Etwas verzögert, aber so gelangen wir schließlich nach Shimshal. Das Ziel ist über den Snow-Lake den Hispar-Gletscher zu erreichen und von dort hinunter nach Nagar zu trekken. Leider ist der Braldu-River unpassierbar und wir müssen zurück. Schade, aber die Natur setzt Grenzen die wir akzeptieren müssen. 2011 Der See und die Bootsfahrt gehören inzwischen zum festen Teil einer Trekkingreise nach Upper-Gojal. Gulmit und Passu sind nur noch mit dem Schiff zu erreichen. Kein Problem, es hat schon ewas wenn man über den See in Richtung Popdan Massiv gleitet. Ich führe im Juli/August eine kleine Gruppe über den Passu-Gletscher hinauf auf die Hochalm Patundas, einer der schönsten Aussichtspunkte für die hohen Berge des Karakorums. Im Dezember begleite ich Stefan Erdmann nach Bhutan als Assistent für einem Dokumentarfilm über Bhutan.
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