Gleitschirm-Trekking 2010
Pakistan
Nanga-Parbat und Karakorum Hunza
Auch im Herbst 2010 ist auch wieder eine Gleitschirm-Trekking Reise geplant !
Trekking und Gleitschirmfliegen
im Himalaya und Karakorum. An der Nordwand des
8125
m hohen Nanga-Parbat, und bei den Bergvölkern an der Seidenstraße
im Zentralkarakorum.
Diese wohl einzigartige Gleitschirm-Trekkingtour zum Nanga-Parbat
- dem östlichsten Eckpfeiler des
Himalaya-Gebirges - und zu den Hunzukutz im Karakorum, findet seit
1996 fast jedes Jahr statt.
Ich darf behaupten, das ich wohl der erste war, der Anfang der 90er Jahre
den Nanga-Parbat und
das Hunzatal im Karakorum mit dem Gleitschirm erkundete.
Insbesondere den Nanga-Parbat mit seiner Rupalflanke - der höchsten
Fels und Eiswand der Erde -
und der abweisenden Nordwand mit der Märchenwiese, kenne ich als
Bergsteiger und Gleitschirmflieger
so gut wie kein Anderer. Etliche Artikel in Fachzeitschriften und meine
Diavorträge zeigten, das
Nordpakistan nicht nur für Bergsteiger, sondern auch für Gleitschirmpiloten
sehr interessant ist.
Die Fluggebiete in Hunza-Karimabad
mit dem Startplatz (Eagles-Nest) und am Borith-Lake in Hunza/Gojal,
konnte ich ebenfalls schon Anfang bis Mitte der 90er Jahre mit einem alten
"Falhawk" erkunden. In den
letzten Jahren sind auch sie das Ziel für Gleitschirmpiloten aus aller
Welt geworden, denen dort zum Teil
grandiose Flüge mit Höhenrekorden gelangen.
Startplatz "Sussbuin" (4350
m) vor der Nordwand des Nanga Parbat
Landeplatz auf der Hochalm
"Feary Meadows" (Märchenwiese 3270 m)
Termin und Preis:
ca. 18. Oktober - 8. November (1560 Euro ohne Flug)
Reiseablauf
2. Tag
Transfer zum Hotel in Rawalpindi. Am Nachmittag Stadtbesichtigung.
3. Tag
Mit dem Bus geht es ins Industal. Unterwegs Besichtigung
des Museums in Taxila. Übernachten werden wir heute in einem
Motel im Industal bei Besham.
4. Tag
Entlang des mächtigen Indus geht es weiter nach Norden.
Kurz vor Chilas sieht man bei guter Sicht den 8125m hohen Nanga-Parbat.
Falls der Karakorum Highway ohne Probleme passierbar ist, denn unfreiwillige
Pausen durch Felsstürze etc. sind immer möglich. In Chilas
werden wir heute übernachten.
5. Tag
Am Morgen schauen wir uns Felszeichnungen aus der Buddhistischen
Vergangenheit an. Dann geht es mit dem Bus zur legenderen Raikhot-Brücke
und von dort mit Geländewagen bis hinauf nach Tato (2600m) an
die Nordseite des Nanga-Parbat.
2 Stunden werden wir dann zu Fuß
über einen Bergpfad mit Trägern und Tragtieren hinauf zur Märchenwiese
gehen. Dort übernachtung in Zelten odereinfachen Jurten.
6. bis 8. Tag
Volle drei Tage werden wir vor der gewaltigen Kulisse der
Nordwand des Nanga-Parbat verbringen. Wir können leichte Trecks
unternehmen in der näheren Umgebung und bei ausreichender Akklimatisation
vom Startplatz "Sussboin" in über 4000m Höhe hinunter zur
Märchenwiese fliegen, selbst ein Gleitflug mit Blick auf die Nordwand
des 8125m hohen Nanga-Parbat wird so zu einem unvergesslichen Erlebnis.
9. Tag
Zurück geht es nach Tato und weiter mit Jeeps und
einem Kleinbus nach Gilgit, in die Hauptstadt der "Northern-Areas".
Übernachtung im großzügigen Hotel.
10.Tag
Der gesamte Tag ist für Gilgit und seine Basare reserviert.
Mit ein bisschen Glück sehen wir uns ein Polospiel im großen
Aga-Khan Stadion an. Im Oktober und November wird die Meisterschaft
unter den umliegenden Bergvölkern ausgetragen.
11. Tag
Mit dem Bus geht es heute zum Bergvolk der Hunzukutz an
der alten Seidenstraße. Vorbei an den gewaltigen Flanken
des Rakaposhi (7788m) erreichen wir nach gut drei Stunden den Ort
Karimabad. Dort gilt es dann die nähere Umgebung zu erkunden.
Übernachtung in einem traditionellen Hunza-Hotel.
12. und 13. Tag
Beide Tage werden zu Flügen im Hunzatal genutzt. Mit
Jeeps - immer die gewaltige Südwand des 7388m hohen Ultar Sar
vor Augen - geht es hinauf auf die Hochalm "Doikar". Von dort dann
noch ein kleines Stück zu einem fast 4500m hohen Rücken unterhalb
des Ultar-Massivs. Dies ist ein bewährter Startplatz zu einem spektakulären
Flug über das Hunzatal hinunter zum Flußbett des Hunza-Fluß
Höhendifferenz ca. 2500m.
14. Tag
Nach dem Mittagessen geht es weiter mit dem Bus noch eine
Stunde über den Karakorum-Highway bis hinauf nach Gulmit in
Gojal. Dort erwartet uns ein kleines Rasthaus in traditionellen Hunzabauweise.
15. 16. und 17. Tag
Leichte Trekkingausflüge in der näheren Umgebung
lassen uns Einblick in das Leben der einheimischen Gojalies nehmen.
Einer der Wanderwege führt uns hinauf zu einem Startplatz am
Bergrücken des Borith Sar, ein etwa 3500m hoher leichter Vorgipfel
des Shispare Sar (7611m) in der Nähe von Gulmit. Ein eindrucksvoller
Flug vor der Kulisse der gewaltigsten Eisriesen und Gletscher des Karakorumgebirges
erwartet uns, ein "Leckerbissen" für jeden Gleitschirmflieger. Shishpare
Sar (7611m), Ghenta (7090m), Bojohagur Duanasir (7329m), Momhil Sar
(7343m), Trivor (7720m), Lupghur Sar (7200m), Karun Koh (7164m), alles
Gipfel in unmittelbarer Nähe und Gletscher so weit das Auge reicht.
18. Tag
Mit dem Bus zurück über den KKH nach Gilgit.
Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.
19. Tag
Rückfahrt durch das Industal mit dem Bus nach Besham.
Übernachtung im Hotel.
20. Tag
Von Besham geht es zurück in den Punjab und weiter
nach Rawalpindi ins Hotel.
21. Tag
Der volle Tag steht für den Basar in Rawalpindi und
für Ausflüge in die nähere Umgebung zur Verfügung.
Karakorum-Highway
Nanga-Parbat Südseite
Nanga-Parbat Ostseite
Der Besuch der Hochgebirgsregion Pakistans gehört zu den großartigsten Erlebnissen für Berg- und Trekkingfreunde. Dort, wo der Himalaya, Karakorum, Pamir und Hindukusch zusammenkommen, konnten sich einzigartige Kulturen abseits der "Zivilisation" erhalten.
Mit einer abenteuerlichen Busfahrt
von Islamabad durch das gewaltige Industal bis hinauf nach Chilas
beginnt die Reise. Mit Geländewagen gilt es dann den steilen
Aufstieg bis nach Tatto zu nehmen. Von dort wandern wir mit Trägern
und Tragtieren, an die Nordwand des 8125 m hohen Nanga-Parbat. Wir
übernachten auf der legendären Märchenwiese (3250
m) wo schon viele Expeditionen ihr Lager aufschlugen.
Nach
der erforderlichen Akklimatisationsphase werden wir mit Trägern
zu einem großflächigen Startplatz gehen und von dort
aus einer Höhe von 4200m hinunter auf die Märchenwiese
fliegen. Auch wenn es „nur“ ein Gleitflug wird, vor der Kulisse des
Nanga-Parbat wird dies ein Erlebnis das man nicht so einfach in Worte
fassen kann, das muß man einfach erlebt haben.
Der zweite
Teil der Reise führt dann entlang der historischen Seidenstraße
ins Hunzatal, wo das Bergbauernvolk der Hunzukutz lebt, den Palast
des letzten Mir von Hunza in Baltit werden wir besuchen und die
einzigartigen Terrasengartenkulturen vor der Arena der rundum
versammelten 7000er des Karakorumgebirges bestaunen. Nirgendwo
sonst auf der Welt sind Gletscher und Berge so dicht aneinandergereiht
wie dort im "Land der Berge". Vor dieser Kulisse werden wir mit
Jeeps zu einem Startplatz gefahren um von dort (Höhenunterschied
1500m) das Hunzatal zu erfliegen, es erwartet uns garantiert wiederum
ein einzigartiges Flugerlebnis. Nach dem Besuch der Hunzukutz fahren
wir weiter bis fast an die Chinesische Grenze, ins Land der Wakhis
nach Gojal. Vor der gewaltigen Ostwand des 7611 m hohen Shishpare
Sar werden wir zu einem Startplatz geführt, der bei guten Bedingungen
die Eintrittskarte zu einem Thermikflug im Herzen des Karakorum bietet.
Anforderungen:
Leichtes Trekking
für Wanderer mit normaler Kondition. Am Nanga-Parbat und in
Gojal wird die Gleitschirmausrüstung von Einheimischen getragen.
Bereitschaft zum Komfortverzicht und Teamgeist sind unbedingte Voraussetzung
für eine Teilnahme an der Reise.
Leistungen:
Linienflug von
Frankfurt/München/Düsseldorf nach Islamabad und zurück
mit Emirates; sämtliche Transfers und Überlandfahrten; Am
Nanga-Parbat und in Gojal wird die Gleitschirmausrüstung von Einheimischen
getragen; Übernachtungen in Hotels oder Gästehäusern;
während des Trecks in Zwei-Personen-Zelten; Vollpension außer
in Rawalpindi (bed and breakfast); Begleitmannschaft; Hubschrauberservice.
Organisation vor Ort:
Die Organisation vor Ort liegt in den Händen der Pakistanischen Trekkingagentur Himalaya-Nature Tours zusammen mit dem Trekkingexperten und Fluglehrer Michael Beek. Seit über 25 Jahren arbeitet Michael Beek in Nordpakistan als Expeditionsleiter und Trekkingführer für diverse Reiseveranstalter. Beispielsweise werden sämtliche Reisen der Fa. Hauser-Exkursionen München von ihm und der Agentur seit nunmehr 15 Jahren organisiert und betreut. Seit 1993 ist bei allen Touren der Gleitschirm oft dabei. Viele Erstflüge gelangen in den darauffolgenden Jahren im Karakorum und Himalaya. Die hier beschriebenen Fluggebiete sind von Maik erkundet und "erflogen" worden (siehe auch unter Biografie).
Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 12 Personen beschränkt, eine rechtzeitige Anmeldung ist von daher wichtig!
Flug vom Startplatz "Sussbuin" hinunter zur Märchenwiese
Für weitere
Infos oder Anmeldung bitte E-Mail senden oder anrufen!
beek-trekking-pakistan@t-online.de
Wegen Spamschutz bitte E-Mail Adresse kopieren und in Ihr E-Mailprogramm einsetzen, Danke!
Interessante Bilder einer Gleitschirmtrekkingreise die 1997 kann man sich anschauen unter folgendem Link:
http://www.rembser.de/jan/gallery/pakistan
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